Dresscode beim Aikido

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Bei vielen Sportarten gibt es eine Art Kleiderordnung, auch Dresscode genannt. Dies trifft auf die Tennisbekleidung ebenso zu wie auf den Trikotsatz für Handball. Asiatische Kampfsport- und Kampfkunstarten wie Aikido verfügen über einen eigenen Dresscode, in dem alle Teile der Bekleidung festgelegt sind. Der Sinn des Aikido besteht darin, die Energie des Angreifers abzuleiten und intelligent auf ihn zurückzuführen, wodurch er für einen Augenblick kampfunfähig gemacht wird. Dabei darf der Angreifer keinesfalls ernsthaft verletzt werden.

Die Übungskleidung beim Aikido

Bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts tragen die Schüler zum Üben den Keiko-Gi, eine Art Trainingsanzug, der in der Regel aus einer Jacke, einer Hose sowie einem Gürtel besteht. Anhand der Farbe des Keiko-Gi lässt sich in einigen Disziplinen und Stilen der Entwicklungsstand des Schülers ableiten. Schüler im fortgeschrittenen Stadium tragen darüber den Hakama, vergleichbar mit einem Hosenrock. Die Farbe des Hakama ist zuweilen dunkelblau oder schwarz. Der Gürtel wird zweimal um den Körper gewickelt und durch einen Knoten fixiert, darf sich dabei aber nicht überkreuzen.

Das Tragen eines Hakama sagt nicht unbedingt etwas über den Rang des Schülers aus, sondern wird in den einzelnen Vereinen unterschiedlich gehandhabt. In den meisten Fällen sind die Kyugrade am weißen Gürtel zu erkennen. Auf eine farbliche Unterscheidung der einzelnen Schülergrade wird meistens verzichtet. Lediglich einige Verbände haben eine Unterscheidung anhand der Gürtelfarbe ähnlich wie beim Judo eingeführt. Meister tragen im Aikido einen schwarzen Hakama, die Schüler können über das Tragen eines weißen Hakama selbst entscheiden. Als Ausrüstung beim Aikido gibt es drei Übungswaffen, die Bokken, Jo und Tanto genannt werden. Diese bestehen in der Regel aus Holz und sollen die Bewegungsabläufe des sonst waffenlosen Aikido verständlicher darstellen.

Geschrieben von Angelika Schmid

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