Prinzip Strategie und Technik von Aikido

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Aikido ist eine japanische Kampfkunst und kein Kampfsport, auch wenn es manchmal so aussehen mag. Das Wort Aikido setzt sich aus drei Silben zusammen; dabei bedeutet "Ai" soviel wie Harmonie, die Silbe "ki" Lebensenergie oder auch universelle Energie und die Buchstaben "do" bezeichnen den Lebensweg. Somit lässt sich Aikido als "Der Weg der Harmonie im Einklang mit Energie" bzw. "Der Weg der Harmonie mit der Energie des Universums" sinngemäß übersetzen.

Aikido beinhaltet weitestgehend Energiearbeit und Atemtechnik, welche in fließende und weiche Bewegungen umgesetzt wird. Diesen Bewegungen liegt das Prinzip von Kreis, Spirale und Kugel zugrunde. Ziel ist es, die Energie des Angreifers durch kreis- oder spiralförmige Bewegungen so zu leiten, dass diese für den Angreifer ins Leere läuft. Nachdem diese auf den Angreifer wieder zurückgeführt wurde, endet das Ganze in einem Wurf oder Haltehebel. Dabei werden die verschiedensten Wurf- und Hebeltechniken angewandt. Somit soll der Angreifer die Sinnlosigkeit seines Angriffs erkennen. Sinn und Zweck ist es, den Angreifer ohne Kraftaufwand zu kontrollieren und letztendlich außer Gefecht zu setzen. Nur, um den Angreifer auf Distanz zu halten, dürfen Schläge benutzt werden, Tritte gibt es dagegen nicht. Zudem wird in Aikido auch der Umgang mit den Waffen Jo und Bokken praktiziert.

Im Aikido gibt es keinen Wettkampf und es geht auch nicht um körperliche Überlegenheit, sondern in erster Linie um die persönliche Entwicklung. Dies setzt eine Harmonisierung von Körper und Geist voraus. Aikido kann daher von nahezu jeder Person, egal ob Jugendlicher oder Erwachsener, ob Mann oder Frau oder fit bzw. weniger fit, ausgeübt werden. Die Lockerungs-, Dehnungs- und Atemübungen in Verbindung mit dem Aikido-Training unterstützen und fördern die Wahrnehmung sowohl der eigenen Person als auch der des Kampfpartners. Die Vision des Aikido wird von dem Gedanken der Versöhnung gegensätzlicher Kräfte getragen.

Geschrieben von Oliver Schmid

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